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Direkte Auslandinvestitionen 2025: die Westschweiz bestätigt ihre Attraktivität

Press Releases

24 March 2026

Im vergangenen Jahr konnte die Greater Geneva Bern area (GGBa) gemeinsam mit den Standortförderungen der sechs Mitgliederkantone 76 Neuansiedlungen ausländischer Unternehmen in der Westschweiz unterstützen. In den nächsten drei Jahren sollen damit über 600 neue Arbeitsplätze entstehen.

Im vergangenen Jahr konnte die Greater Geneva Bern area (GGBa) gemeinsam mit den Standortförderungen der Westschweiz 91 Neuansiedlungen von ausländischen Unternehmen begleiten. Damit sollen in den nächsten drei Jahren 740 neue Arbeitsplätze entstehen.

  • Im vergangenen Jahr hat die GGBa zusammen mit den Westschweizer Kantonen die Ansiedlung von 91 ausländischen Unternehmen begleitet. In den nächsten drei Jahren sollen damit 740 neue Arbeitsplätze geschaffen werden.
  • Gemeinsam mit den kantonalen Standortförderungen konzentrierte sich die GGBa auf Projekte, die auf die bestehenden Kompetenzen der Region in den Bereichen Industrie, Technologie und Wissenschaft zurückgreifen können.
  • Die neu angesiedelten Unternehmen stammen in erster Linie aus Frankreich, den Vereinigten Staaten und aus rund einem Dutzend weiterer Länder.

Lausanne, 24. März 2026 – Im vergangenen Jahr konnte die Greater Geneva Bern area gemeinsam mit den Standortförderungen der Westschweiz 91 Neuansiedlungen von ausländischen Unternehmen begleiten. Damit sollen in den nächsten drei Jahren 740 neue Arbeitsplätze entstehen. In einem von harter Konkurrenz geprägten internationalen Umfeld belegen diese Zahlen, dass die Region Standortbedingungen zu bieten hat, die den Erwartungen internationaler Unternehmen gerecht werden.

Die Aktivitäten der GGBa konzentrierten sich auf gezielte Märkte und Sektoren, um Projekte zu fördern, die eine nachhaltige Integration in das lokale Ökosystem der Kantone ermöglicht. Mit diesem Ansatz legt die GGBa den Akzent auf wirtschaftliche Kohärenz und langfristige Wertschöpfung und nicht auf die bloße Anzahl von Neuansiedlungen.

Thomas Bohn, Geschäftsführer der GGBa, beschreibt diese Strategie näher: «In einem internationalen Umfeld, welches immer stärker von harter Konkurrenz geprägt ist, liegt unser Hauptaugenmerk darauf, Unternehmen mit Projekten zu finden, welche den strukturellen Stärken der Westschweiz entsprechen. Im vergangenen Jahr haben wir unsere auf bestimmte Märkte ausgerichteten Kampagnen und aktive Bewerbung potenzieller Unternehmen weiter verstärkt, um gezielt jene Projekte zu identifizieren, die in unser regionales Umfeld passen.»

Die Neuansiedlungen im letzten Jahr veranschaulichen die Vielfalt der angesprochenen Sektoren. Meanwhile, ein französisches Unternehmen, das auf autonome mobile Robotik spezialisiert ist, hat sich im Marly Innovation Center im Kanton Freiburg niedergelassen. Decube, eine im technischen und industriellen Bereich tätige belgische Unternehmensgruppe hat Microcity in Neuenburg als neuen Standort gewählt. Das französische Unternehmen Paragon Mobility, das auf die Entwicklung von Mobilitätslösungen spezialisiert ist, hat sich für den Switzerland Innovation Park Biel/Bienne im Kanton Bern entschieden. Der Kanton Waadt ist der neue Westschweizer Standort von Quantum Solutions, einem koreanischen Unternehmen, das Lösungen für Risk Management auf Grundlage von Quantentechnologie entwickelt. Und schliesslich hat sich Zen-Noh, ein japanischer Konzern im Bereich Rohstoffhandel in Genf niedergelassen, was den Kanton Genf in seiner Attraktivität für den Welthandel von Getreide und anderen Rohstoffen stärkt.

Für Delphine Bachmann, Genfer Staatsrätin und Präsidentin der GGBa für die Jahre 2026 – 2027, ist die Stabilität, Verlässlichkeit und Vorhersehbarkeit, die die Westschweiz zu bieten hat, ein sehr wichtiger Standortfaktor in einem immer unsichereren geopolitischen Umfeld. Mit ihrer Weltoffenheit gelingt es der Region auch grosse internationale Unternehmen anzusprechen. «Wir müssen unsere Verbindungen zu den grossen Weltmärkten weiter verstärken. In diesem Kontext ist die Eröffnung von Direktflügen zwischen Genf und Shanghai im letzten Juni ein starkes Signal. Es erleichtert den wirtschaftlichen Austausch und stärkt die Attraktivität unserer Region.»

Zur erfolgreichen Erfüllung ihrer Ziele verbindet die GGBa eine aktive Präsenz in den internationalen Märkten mit einer engen Koordination mit den Kantonen und eine fortlaufende Analyse der Wirtschaftstendenzen. Dank dieser Strategie konnten im vergangenen Jahr über 200 neue Projekte identifiziert werden, wodurch die Zahl aktiver Projekte auf über 400 angestiegen ist. Angesichts der immer stärker werdenden Konkurrenz zwischen den Regionen beabsichtigt die GGBa, ihr selektives Vorgehen weiterzuführen und sich auf Projekte zu konzentrieren, welche sich in die wirtschaftlichen Prioritäten der Westschweiz einfügen.

Beilage

Zum Jahresbericht 2025 hier

Über die GGBa

Die Aufgabe der GGBa besteht darin, nachhaltig ausländische Unternehmen anzuziehen, die die Innovations-Ökosysteme der Westschweiz stärken und Arbeitsplätze mit hohem Mehrwert schaffen. Über ihre Direktakquise im Ausland generiert die GGBa Ansiedlungsprojekte und vermittelt diese an die Mitgliederkantone, die sie dann weiterverfolgen.

Weitere Auskünfte und Kontaktpersonen

Frau Delphine Bachmann, Präsidentin der GGBa, Staatsrätin des Kantons Genf, Vorsteherin des Departements für Wirtschaft, Arbeit und Energie (DEE), via Esther Mamarbachi, Mediensprecherin des Departements, +41 78 628 80 08

Herr Thomas Bohn, Geschäftsführer der GGBa, +41 21 644 00 91, t.bohn@ggba.swiss

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